Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden Hanns-Heinrich Schneider am 31.5.2017

Bericht

Presseartikel Februar 2017

Kreisseniorenrat gut vernetzt

Vorsitzender stellte Aufgaben und Ziele vor

Kreis Emmendingen. Der Kreisseniorenrat des Landkreises Emmendingen möchte sich auch in Zukunft stark für die Senioren im Landkreis einsetzen. Dazu bedarf es einer umfassenden Vernetzung mit allen Organisationen und Einrichtungen des Landkreises, die mit Beratung und Betreuung der älteren Generation betraut sind, so der Kreisseniorenrat. Der Vorsitzende Hanns-Heinrich Schneider war deshalb kürzlich beim Beirat für Senioren und Behinderte der Stadt Elzach zu Gast und stellte die Aufgaben und Ziele des Kreisseniorenrates vor.

Bei einem erneuten Treffen in Elzach wurde der Wunsch nach Vernetzung mit dem Kreisseniorenrat und einem regelmäßigen Erfahrungsaustausch geäußert.
Hanns-Heinrich Schneider möchte auch weitere Einrichtungen der Seniorenarbeit besuchen. Gut vernetzt ist der Kreisseniorenrat auch mit dem Landesseniorenrat, dem Zusammenschluss aller Kreis- und Stadtseniorenräte sowie der Landesorganisationen der Seniorenarbeit in Baden-Württemberg.

Auf Veranlassung des Landesseniorenrates wird demnächst beim Landtag die Stelle eines Demografiebeauftragten geschaffen. Auch die Schließung der Bankfilialen und Abhängen der Geldautomaten im ländlichen Raum ist Thema beim Landesseniorenrat.

 

Ehrung von Gisela Schlenker

Im feierlichen Rahmen während der Vorstandssitzung des Kreisseniorenrates

Emmendingen wurde Gisela Schlenker, die 16 Jahre den Kreisseniorenrat als 1.Vorsitzende leitete, die Ehrenmitgliedschaft des Kreisseniorenrates verliehen.

Mit dieser Ehrung wollte der Vorstand Gisela Schlenker für ihr langjähriges soziales Engagement für die Seniorenarbeit danken. Seit 1970 bis heute hat Frau Schlenker sich außer der Mitarbeit im Kreisseniorenrat, in weiteren 22 Ehrenämtern engagiert, hat sich hauptsächlich für Kinder, sozial Schwache und alte Menschen eingesetzt. Als Grund für ihr Engagement sagte sie.“weil ich glaube, dass unsere Gesellschaft das Ehrenamt braucht und in der Hoffnung, dass meine Tätigkeit bei jüngeren Menschen Nachahmer findet und weil es mich erfüllt“.

In seiner Laudatio würdigte der neue 1. Vorsitzende, Hanns-Heinrich Schneider, die Verdienste von Frau Schlenker :“Sie haben nicht nur über „Ehrenamt“ und „soziales Engagemant“ geredet, sondern es gelebt und vorgelebt, womit Sie für viele Menschen in unserer Gesellschaft ein Vorbild sind“. Herr Schneider überreichte Gisela Schlenker mit einem herzlichen Dankeschön des gesamten Vorstandes die Ehrenurkunde zusammen mit einem schönen Blumenbukett.

Es ist das erste Mal, dass diese Auszeichnung im Kreisseniorerat verliehen wurde - Gisela Schlenker hat sie verdient.

Schließung von Bankfilialen

Die beabsichtigte Schließung vieler Filialen der Sparkasse und der Volksbanken im Landkreis Emmendingen hat der Kreisseniorenrat Emmendingen mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen.
Die Schließung der Bankfilialen stellt besonders für ältere Kunden ein großes Problem dar. Wie sollen sie ihre Bankgeschäfte wahrnehmen, Geld abheben, Überweisungen tätigen, wenn die nächste Bankfiliale weit entfernt ist?
Angesichts der demografischen Entwicklung im Landkreis Emmendingen mit zunehmend älterer Bevölkerung, ist besonders darauf zu achten, dass die Mobilität und Selbständigkeit der Senioren nicht durch Schließung der Bankfilialen eingeschränkt wird.
Natürlich muss eine Bank wirtschaftlich arbeiten. Sie darf aber nicht ihre gesellschaftspolitische Aufgabe außer Acht lassen. Die Menschen werden älter und bleiben länger mobil. Durch die Schließung der Filialen wird vielen alt gewordenen Menschen die Möglichkeit eigenständiger Bankgeschäfte genommen.
Es ist Phantasie und Kraft gefordert, über Möglichkeiten nachzudenken, auch älteren Menschen die Möglichkeit zu lassen, ihre Bankgeschäfte so lange wie möglich selbständig erledigen können.
Der Kreisseniorenrat ist in dieser Frage bereits auf die Banken zugegangen
und ist bereit, an einer Lösung mit zu arbeiten. (Juni 2016)